Will.i.am ist erschüttert wegen Kanye West

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Will.i.am bezeichnet Kanye West als "ignorant".
Der 40-jährige Rapper machte in den letzten Wochen immer wieder Schlagzeilen wegen seinen kontroversen Aussagen. In einem Interview mit der ‚TMZ‘ diese Woche war nun zu lesen, dass West der Meinung sei, dass die 400 Jahre Sklaverei von den Sklaven selbst gewählt worden sei. Sein Musikkollege Will.i.am feuerte nun zurück und meint, er fühle sich bei diesen Worten erschüttert. In der Fernsehshow ‚Good Morning Britain‘ am Mittwoch (02. Mai) kritisierte der Sänger: "Das brach mir das Herz, weil ich an meine Großmutter denken musste, die 1920 geboren wurde und ihre Verbindung mit ihrer Mutter, die sie aufgezogen hat, die wiederum im späten 19. Jahrhundert geboren wurde. Und die Großmutter meiner Großmutter war eine Sklavin. Und wenn man versklavt ist, ist man jemandes Eigentum. Man kann nicht wählen, wenn man jemandes Eigentum ist. Wenn man ein Sklave ist, dann erhält man keine Bildung. Das ist keine Wahl, das ist erzwungen. […] Diese Behauptung war eines der ignorantesten Statements, die jemand, der von der Ecke kommt, je über seine Vorfahren sagen könnte, dass Sklaverei eine freie Wahl war. Was redest du da."

West selbst ruderte nach seinem Kommentar zurück und postete auf Twitter, dass seine Aussage falsch ausgelegt wurde: "Um mich klar auszudrücken. Natürlich weiß ich, dass Sklaven sich nicht freiwillig fesseln lassen haben und auf ein Boot gegangen sind. Der Punkt ist der, dass wir in unserer Lage geblieben sind, obwohl wir zahlenmäßig überlegen waren. Das bedeutet, dass wir mental versklavt waren. […] Der Grund, warum ich die Sache mit den 400 Jahren aufgebracht habe ist die, dass wir uns nicht für weitere 400 Jahre mental einsperren lassen können. Wir müssen unsere Meinungen frei äußern können. So war auch dieses Statement hier ein Beispiel von freier Meinungsäußerung."

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