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Michael Bay: „Das Aufopfern für andere inspiriert mich“

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Regisseur Michael Bay (51) gilt in Hollywood als Action-Spezialist, was er vor allem seiner „Transformers“-Reihe zu verdanken hat. Dass es an den Sets seiner Filmer nicht immer ganz ungefährlich zugeht, gibt er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news zu. In der Vergangenheit sei es auch schon einmal vorgekommen, dass ein Stuntman Feuer gefangen habe und beinahe nicht rechtzeitig gelöscht werden konnte, verrät Bay bei der Präsentation seines neuen Films „13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi“.

In dem Streifen geht es um den Bengasi-Anschlag. Im September 2012 haben militante Islamisten das abgesicherte Gelände des US-Diplomatensitzes in der libyschen Stadt Bengasi angegriffen. Im Film wollen der ehemalige Soldat Jack (John Krasinski) und seine Kameraden nicht tatenlos dabei zusehen, wie das US-Konsulat überrannt wird und entschließen sich deshalb zu einem 13-stündigen, nicht autorisierten Einsatz zur Rettung ihrer Landsleute.

Sehen Sie auch auf MyVideo den Trailer zu „13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi“ an

Ein menschlicher Film

Die Geschichte, die sich ja wirklich so abgespielt habe, habe ihn inspiriert, erklärt Bay seine Beweggründe. „Vor allem der menschliche Aspekt des Einsatzes, wie sich die Soldaten aufgeopfert haben für ihre Mitbürger, das hat mich tief bewegt“, so der Filmemacher.

Bengasi ist zu einem politischen Spielball in den USA geworden. Die Republikaner werfen der damaligen Verteidigungsministerin und derzeitigen Favoritin für die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten Hillary Clinton vor, indirekt dafür verantwortlich zu sein, dass der damalige US-Botschafter beim Angriff der Terroristen starb. Clinton übernahm öffentlich Verantwortung für das Geschehen, betonte aber, dass sie nicht persönlich in die Sicherung des Konsulats eingebunden war.

Politik ist nichts für ihn

Trotz des politischen Hintergrunds, schafft es Bay, in seinem Film keine politischen Botschaften abzugeben. Auf die Frage, warum der Regisseur das so gehandhabt habe, sagt Bay: „Wir wollten keinen politischen Film machen. Wir wollten einen Film machen, der die Menschlichkeit, das Verlangen nach Gerechtigkeit und das Aufopfern für andere zeigt.“ Das Publikum müsse entscheiden, was es von dem Film halte und wie es ihn einschätze. Das sei nicht seine Aufgabe als Filmemacher.

„Michael“, sprach ihn diesbezüglich auch sein Freund Hans Zimmer an, „dieser Film zeigt einfach nur, dass derjenige, der die Verantwortung trägt, dafür sorgen muss, dass sich eine solche Tragödie nie wiederholt“. Genauso sieht es auch der Regisseur. Hans Zimmer hat übrigens die Filmmusik für diesen Streifen geschrieben. „13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi“ startet am 3. März in den deutschen Kinos.

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