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Yoko Ono steht so gar nicht auf „John Lemon“-Limonade

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Angeblich wollen sie nur Limonade verkaufen, doch die Ähnlichkeit des Markennamens „John Lemon“ zu Beatles-Legende John Lennon (1940-1980, „Imagine“) ist frappierend. Das ist auch Lennons Witwe Yoko Ono (84) aufgefallen, die ihre Anwälte eingeschaltet hat, um den Verkauf des Softdrinks einer polnischen Firma zu unterbinden. Das berichtet der britische „Guardian“.

Das ging schnell

Demnach habe das Unternehmen, das es seit nunmehr rund fünf Jahren gibt, bereits zugesagt, den Markennamen zu ändern, nachdem Briefe von Onos Anwälten bei ihnen eingetroffen seien – von „John Lemon“ zu „On Lemon“. Bis Ende Oktober sollen alle Restbestände unter dem alten Label abverkauft werden. Es sei damit gedroht worden, dass die Firma bis zu 5.000 Euro pro Tag und 500 Euro pro verkaufter Flasche hätte zahlen müssen, hätte sich das Start-up nicht dazu entschieden.

Das Familienunternehmen, das seine Getränke in insgesamt 14 europäische Länder liefert, habe angegeben, dass sie angeblich nicht geplant hatten, die Ähnlichkeit zur Marke des verstorbenen Musikers auszunutzen. Seltsam dann nur, dass laut des Berichts ein mittlerweile nicht mehr auffindbarer Facebook-Post ein großes Wandbild von Lennon zeigte, der darauf Zitronen in der Hand hielt und auf dem das Logo der Getränkemarke zu sehen war. Eine andere Werbung habe die berühmte Brille mit runden Gläsern von Lennon neben den Worten „Let It Be“ gezeigt.

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