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Bill Cosby: Droht der Strafprozess zu platzen?

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Erfolg ist die beste Rache. Das denkt zumindest Jennifer Garner nach der Trennung von Ben Affleck. Das einstige Paar stand im Film „Daredevil“ 2002 gemeinsam vor der Kamera.

Jennifer Garner – So will sie sich an Ben Affleck rächen

Obwohl über 50 Frauen Bill Cosby (78) sexuellen Missbrauch vorwerfen, wurde der Komiker bisher nur in einem Fall angeklagt – und dieser Prozess droht nun zu scheitern. Cosby wurde wegen eines angeblichen Übergriffes auf Andrea Constand (42) in Pennsylvania wegen schwerer sexueller Nötigung angeklagt. Eine wichtige Rolle in dem Verfahren spielen unter Eid getätigte Aussagen Cosbys aus einer früheren Zivilklage Constands, die bisher noch unter Verschluss stehen. Diese Statements dürfen jedoch womöglich vor Gericht nicht verwendet werden, wie nun bekannt wurde.

Einem Bericht des Senders CNN zufolge habe der ehemalige Bezirksstaatsanwalt Bruce Castor seine Nachfolgerin Risa Vetri Ferman bereits im Herbst 2015 in einer E-Mail darüber informiert, dass die Aussagen Cosbys damals Gegenstand einer mündlichen Absprache gewesen seien. Demnach habe Castor den Anwälten des Entertainers versichert, dass die Statements nicht in einem Strafprozess gegen Cosby verwendet werden dürften. Dies sei notwendig gewesen, um die 2005 geschlossene Einigung zwischen Constand und Cosby zu ermöglichen.

Der Prozess gegen Bill Cosby wird im Netz hitzig diskutiert. Mehr darüber auf Clipfish

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Richter diese Aussagen als Beweis zulassen würde“, schrieb Castor demnach. „Sofern Sie den Fall nicht auch ohne diese Statements aufbauen können, denke ich, dass Cosby gegen das County und vielleicht sogar gegen Sie persönlich vorgehen kann“, warnte der frühere Staatsanwalt seine Nachfolgerin.

Der jetzige Bezirksstaatsanwalt Kevin Steele, der im November das Amt von Ferman übernommen hat, ist offenbar anderer Ansicht: „Es gibt ein spezifisches Verfahren, mit dem jemandem rechtliche Immunität gewährt wird“, sagte er CNN. „Das wurde 2005 nicht getan.“ Eine Anwältin, die Constand damals vertreten hatte, erklärte sogar, sie habe nichts von einer Absprache gewusst.

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