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Chris de Burgh: Alte Songs, das Familienschloss und eine große Liebe

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Der irische Musiker Chris de Burgh (71) geht wieder auf Deutschlandtour. „Es ist ein recht kompliziertes Konzert“, sagt Christopher John Davison, wie er eigentlich heißt, im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news, und erklärt, was genau das Publikum erwartet. „Im ersten Teil wird es um das Album ‚Moonfleet & Other Stories‘ (2010) gehen. Dabei wird auch viel auf einer Leinwand zu sehen sein – fast ein bisschen wie ein Film.“

Im zweiten Teil des Konzerts gehe es dann um „‚Into The Light‘ (1986), was wirklich ein großes und erfolgreiches Album in meiner Karriere war“, so de Burgh. Das Besondere am zweiten Teil: „Wir werden es genau in der Reihenfolge spielen, in der ich es geschrieben und aufgenommen habe.“ Auf „Into The Light“ ist auch sein Kult-Hit „The Lady in Red“ zu finden.

Warum das komplette Album auf diese Weise gespielt wird, erklärt er so: „Das Album kam ja noch als Vinyl-Platte heraus. Damals konnten wir auf jede Seite ungefähr 24 Minuten Musik packen, was ungefähr fünf Songs bedeutete. Und diese Songs gehören zusammen, das ist wie ein Mini-Konzert. Es geht gewaltig los und endet auf der zweiten Seite auch wieder gewaltig.“ Durch diesen „Fluss“ werde der zweite Konzert-Teil auch sehr interessant für ihn selbst.

Und das will etwas heißen, denn er gibt zu, dass ihm neue Songs sehr viel bedeuten. „Ich liebe es, ungefähr alle zwei Jahre ein neues Album zu machen. Das ist wirklich wichtig für mich. Ich würde es hassen, regelmäßig immer nur all die alten Songs zu spielen. Manche machen das. Für mich ist das langweilig“, sagt Chris de Burgh.

„Ich fühle mich international“

Alles andere als langweilig ist auch sein Lebenslauf. Als Sohn eines englischen Diplomaten und einer irischen Mutter wuchs er „an Orten wie Argentinien, Afrika, England“ auf. Eben deshalb fühlt sich der in Venado Tuerto, Argentinien, geborene Ire „international“. Seine Eltern unterstützten ihn übrigens in dem Wunsch Musiker zu werden. Doch nicht so, wie man jetzt vielleicht denken würde.

„Als ich zwölf Jahre alt war, hat mein Großvater ein Schloss in Südostirland gekauft, weil er dort den Rest seines Lebens verbringen wollte“, erinnert sich der Musiker. An Weihnachten seien er und seine Familie dort ebenfalls eingezogen. „Es gab keine Heizung, kein Licht, keine Elektrizität, kein Wasser, keine Möbel und es war sehr kalt. Aber es war aufregend für einen Jungen.“ Denn es habe „Poltergeister“ gegeben, „böse Geister, die Dinge zerbrochen oder plötzlich Lichter ausgelöscht“ hätten. Das sei ein paar Mal passiert, sagt er lachend.

Nach einer Weile habe seine Familie das Schloss in ein kleines Hotel umgewandelt. „Ich war 15 Jahre alt, es gab keinen Fernseher, kein Internet, aber ich hatte eine Gitarre. Und so wurde ich zum Entertainer im Schloss, jahrelang“, erzählt er. „Und als ich meinen Eltern dann gesagt habe, dass ich es im Musikbusiness versuchen möchte, haben sie es verstanden und mich unterstützt.“ Dann nahm die Geschichte ihren Lauf…

Sein Beziehungsgeheimnis? Respekt!

Ihren Lauf nahm irgendwann auch eine große Liebesgeschichte, denn Chris de Burgh und seine Frau, Diane Davison, sind seit 1978 skandalfrei verheiratet. „Es ist einfach eine echte Partnerschaft. Wir haben drei wundervolle Kinder. Wir haben uns ein wundervolles Zuhause geschaffen, in das wir viel Zeit investiert haben“, schwärmt er. Eines seiner Kinder ist Rosanna Davison (35), die offizielle „Miss World 2003“.

Auf die Frage nach dem Erfolgsgeheimnis ihrer langen Beziehung schießt es aus ihm heraus: „Respekt!“, sei das Wichtigste. „Gefühle füreinander und nach vorne schauen und nicht zurück oder zur Seite“, sei ebenfalls gut. Natürlich gebe es auch mal Spannungen, wie in jeder anderen Beziehung auch. Dann sollte man das große Ganze betrachten und diese Frage klären: „Möchtest du lieber allein sein oder möchtest du lieber mit mir zusammen sein? Und schlussendlich will doch fast niemand wirklich gerne einsam sein“, so de Burgh.

Die große Deutschlandtour

Die Live-Tour beginnt am 25. Oktober in Freiburg und endet am 19. November in Leipzig. Weitere Termine sind: 26. Oktober in Zürich, 28. Oktober: Ulm, 30. Oktober: Stuttgart, 31. Oktober: München, 2. November: Bayreuth, 4. November: Frankfurt, 5. November: Siegen, 7. November: Osnabrück, 8. November: Braunschweig, 10. November: Hamburg, 11. November: Berlin, 14. November: Bremen, 15. November: Hannover, 16. November: Magdeburg, 18. November: Halle/Saale.

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