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Golden Globes: Ein großer Gewinner und viele Verlierer

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Die Golden Globes gelten seit jeher als bester Indikator für die Favoriten der folgenden Oscar-Verleihung. Bleibt sich Hollywood in dieser Hinsicht auch 2018 treu, so wird „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ am 4. März für Furore sorgen! Das Drama samt seiner schrägen Charaktere heimste vier der begehrten Golden-Globe-Trophäen ein und darf sich daher mit weitem Abstand als großer Gewinner des Abends fühlen.

Regisseur Martin McDonagh (47, „Brügge sehen… und sterben?“) durfte sich zum einen über die Auszeichnung als „Bester Film, Drama“ für die britisch-amerikanische Koproduktion freuen. Wie im Vorfeld bereits erwartet, gewann zudem Frances McDormand (60) für ihre eindringliche Darstellung als trauernde Mutter, die mit allen Mitteln den Mörder ihrer Tochter sucht, den Preis als „Beste Schauspielerin, Drama“. Und auch der beste Nebendarsteller kam aus den Reihen von „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“: Sam Rockwell (49). Den vierten Golden Globe gab es für das beste Drehbuch. Wer sahnte die anderen Preise ab?

Die weiteren Gewinner

„Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ brachte Regisseur Guillermo del Toro (53, „Pans Labyrinth“) den Preis für die beste Regie ein. Auch für die Filmmusik wurde sein Fantasyfilm mit Doug Jones (63), Sally Hawkins (41) und Michael Shannon (43) geehrt – sieben Mal war der Streifen nominiert. Ebenfalls zwei Golden Globes gingen an die US-Tragikomödie „Lady Bird“ von Greta Gerwig (34). In der Kategorie „Bester Film, Komödie/Musical“ setzte sich der Film unter anderem gegen „The Disaster Artist“ und „Greatest Showman“ durch. Zudem ergatterte Saoirse Ronan (23) den Preis als beste Hauptdarstellerin im Bereich Komödie/Musical.

Jeweils einen Golden Globe gewannen die Filme „Die dunkelste Stunde, „I, Tonya“, „Coco – Lebendiger als das Leben!“, „The Disaster Artist“ sowie „Greatest Showman“. Letzterer stellte mit „This Is Me“ von Benj Pasek und Justin Paul den besten Filmsong. Gary Oldman (59) gelang derweil das Kunststück, in der Kategorie „Bester Schauspieler, Drama“ Daniel Day-Lewis (60) auszustechen. Er wurde als Winston Churchill in „Die dunkelste Stunde“ geehrt, James Franco (39) tat es ihm bei Komödie/Musical für „The Disaster Artist“ gleich. Beste Nebendarstellerin wurde Allison Janney (58) für „I, Tonya“, der „Beste Animationsfilm“ ging an „Coco“. Sensationell konnte sich in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ der Deutsche Fatih Akin (44) mit „Aus dem Nichts“ unter anderem gegen Angelina Jolie (42) durchsetzen.

„Die Verlegerin“ geht baden

Doch wo strahlende Gewinner, auch stets bittere Verlierer. Einen großen Favoriten traf es dabei besonders hart: Sechs Mal war „Die Verlegerin“ nominiert, keine einzige der Nominierungen konnte das Historiendrama von Steven Spielberg (71) vergolden. Auch das Kriegsdrama „Dunkirk“ ging trotz drei Nominierungen komplett leer aus, ebenso wie „Call Me By Your Name“ und „Alles Geld der Welt“. Daniel Day-Lewis‘ letzter Film vor der Schauspiel-Rente, „Der seidene Faden“, hatte Aussicht auf zwei Golden Globes, blieb aber ebenso ohne Auszeichnung.

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