Michael Sheen hat erzählt, dass er nie „Spaß“ mit Drogen gehabt hat.
Der 52-jährige Schauspieler hat das Anschauen von Horrorfilmen mit dem Konsum von Drogen verglichen, weil diese sich immer negativ auf ihn ausgewirkt haben, also war er immer „vorsichtig“, wenn es um die beiden Themen geht.

Auf die Frage nach seinen Lieblings-Horrorfilmen verriet Sheen gegenüber dem ‚Total Film‘-Magazin: „Als ich jünger war, habe ich Horrorfilme nicht gerne gesehen, weil sie mich wirklich beeinflussten. Ich konnte es nicht genießen. Im Grunde haben sie mir den Kopf verdreht. Was bei Drogen so ziemlich das Gleiche war – für mich hatte dieses Zeug keinen Spaßaspekt, es hat nur meinen Kopf verdreht und folglich auch mein Leben. Also musste ich mit diesem Zeug sehr vorsichtig sein.“ Mit zunehmendem Alter hat Michael jedoch tatsächlich eine Wertschätzung für gruselige Filme entwickelt, obwohl er kein Fan von allzu blutigen Horrorstreifen ist. „Als ich älter wurde, fing ich damit an, Horrorfilme zu sehen und sie zu genießen. Aber ich bin mehr auf der David Lynch-Route als auf der der Splatterfilme. Ich mag Sachen, die voller Angst sind. Weil mich das wahrscheinlich an mein Leben erinnert. Also vermute ich mal, dass ‚Eraserhead‘ meinen Kopf auf eine Art und Weise durcheinander gebracht hat, die mir irgendwie gefiel.“

©Bilder:BANG Media International – Michael Sheen – Good Omens UK premiere – Famous – May 19