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Missy Elliott: Schon immer außen vor

Missy Elliott hat in ihrem Leben schon immer das Gefühl gehabt, eine Außenseiterin zu sein.
Die 50-jährige Rapperin gilt weithin als Pionierin in der Musikindustrie, aber Missy hat zugegeben, sich in der Branche wie eine Art Außenseiterin zu fühlen, die nie wirklich irgendwo hineingepasst hat.

Missy – die zum ersten Mal Ende der 80er-Jahre als Teil der R&B-Gruppe Sista auf der Bildfläche erschien – teilte nun dem Magazin ‚Interview‘ mit: „Manchmal muss man ein Risiko eingehen. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich hineinpasse, Punkt. Ich glaube nicht, dass es ein Genre für die Musik gab, die wir gemacht haben. Der einzige Grund, warum sie eine Spur gefunden haben, ist, dass ich über die Tracks gerappt habe. Aber am Anfang glaube ich nicht, dass die Leute die Musik verstanden haben.“

Trotzdem räumt Missy ein, dass neue Künstler heute mehr Druck ausgesetzt sind als zu Beginn ihrer Karriere. Die Chartstürmerin betonte, dass junge Künstler mehr denn je unter die Lupe genommen werden. „Die Leute erkennen nicht, dass Künstler sensibel sind oder dass sie Gefühle haben. Als ich nach oben kam, hatten wir keine sozialen Medien, also konnten wir die Kunst ausschalten, wenn wir unsere Interviews beendet hatten und nach Hause gingen. Jetzt musst du immer im Künstlermodus sein, weil du zusehen musst, was du postest. Je größer man wird, desto mehr muss man sich dessen bewusst sein.“

Foto: Bang Showbiz

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