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Peter Hase: Seit über 100 Jahren erfolgreich im Showbiz

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Peter Hase (im Original: Peter Rabbit) ist ab dem heutigen Donnerstag in seiner eigenen Komödie in den deutschen Kinos zu sehen. Der Kinderbuchheld hat bereits Generationen von Kindern und Erwachsenen auf der ganzen Welt begeistert hat. Das muss man über das berühmte Geschöpf wissen.

Darum geht’s im Film

Der Film basiert auf den Figuren aus den Geschichten von Peter Hase von Beatrix Potter. In der deutschen Fassung sind Christoph Maria Herbst als „Peter Hase“, Heike Makatsch als „Flopsi“, Jessica Schwarz als „Mopsi“ und Anja Kling als „Wuschelpuschel“ zu hören. Peters Kleinkrieg mit Mr. McGregor erreicht in der Filmgeschichte bisher ungeahnte Ausmaße, als beide versuchen, die Kontrolle über den umhegten Gemüsegarten von McGregor zu gewinnen. Außerdem konkurrieren sie um die Zuneigung der warmherzigen und tierlieben Nachbarin. Dabei verschlägt es die beiden vom malerischen Lake District bis mitten hinein ins geschäftige London.

Ein sehr alter Held

Die Original-Geschichte von Peter Hase hat die englische Kinderbuchautorin Beatrix Potter (1866-1943) 1902 in einem Kinderbuch veröffentlicht. Es war ihr erstes Werk, das von einem Verlag herausgegeben wurde. Eigentlich war die Geschichte um den kleinen Hasen ein Bilderbrief, den Potter Jahre zuvor an den kranken Sohn ihrer früheren Gouvernante schickte, um ihn aufzuheitern. Später überarbeitete sie diesen. Als Buch wurde die Story sofort ein Verkaufserfolg – allerdings sollen mehrere Verlage zuvor abgelehnt haben, „Die Geschichte von Peter Hase“ zu veröffentlichen. Potter hatte zwischenzeitlich selbst einige Exemplare in Druck gegeben, die sofort vergriffen waren.

Nicht nur als Buch der Hit

Beatrix Potter schien eine geschäftstüchtige Frau zu sein: Als klar war, dass die Leute die Geschichte von Peter Rabbit lieben, wurde auf Anweisung der Autorin kurze Zeit später die erste Puppe angefertigt, umfangreiches Merchandising folgte: Spielzeug, Kinderteller, Nahrungsmittel, Kleidung und Filme entstanden im Laufe der Zeit. Der Kinderbuchheld soll zudem die älteste lizenzierte Figur der Welt sein. Im Dezember 1903 wurde Peter Rabbit von Potter selbst beim Patentamt registriert.

Absage an Disney

An eine Sache traute sich Potter aber offenbar nicht heran: Als 1937 mit „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ der erste abendfüllende Zeichentrickfilm von Walt Disney erschien, soll das Filmstudio angeblich auch an die „Peter Rabbit“-Schöpferin herangetreten sein – mit der Idee, ihre berühmte Figur für die Leinwand zu animieren. Sie lehnte jedoch ab. Einigen Berichten zufolge habe Potter nicht geglaubt, dass ihre Zeichnungen gut genug wären, andere spekulierten, sie wollte einfach weiter die volle Kontrolle über die Rechte an ihrer Arbeit behalten.

Eine Erfolgsgeschichte

Den Weg auf die Bildschirme und Bühnen fand der Hase im Laufe der Jahre aber trotzdem. Peter Rabbit war unter anderem der Star eines Ballettfilms, einer Musical-Adaption und einer animierten TV-Serie. Und auch das Buch ist nach wie vor gefragt: In den über 100 Jahren seit der ersten Veröffentlichung wurden über 45 Millionen Exemplare in über 35 Sprachen auf der ganzen Welt verkauft.

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