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Sitcom-Star Ashton Kutcher, der leidenschaftliche Tech-Investor

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Happy Birthday, Ashton Kutcher! Viele kennen den Schauspieler als etwas unterbelichteten Michael Kelso in „Die wilden Siebziger“, als Milliardär Walden Schmidt in „Two and a Half Men“ oder als Moderator der US-Show „Punk’d“, wo er seine berühmten Kollegen reingelegt hat. Der heute 40-Jährige sorgt jedoch auch abseits der Kamera für viel Wirbel, durch seine beiden Ehen und sein Gespür für Start-ups…

Seine Spezialität: Sitcoms

Die Karriere von Christopher Ashton Kutcher, der am 7. Februar 1978 in Iowa geboren wurde, begann als Model in New York. Die erste große Rolle kam Ende der 1990er Jahre. 1998 wurde er als der etwas unterbelichtete, aber gutaussehende, Michael Kelso in der US-Sitcom „Die wilden Siebziger“ besetzt. Die Show hat Kultstatus erreicht. Nach 200 Folgen aus acht Staffeln war 2006 dann Schluss.

Neben der Show war er bereits in Kinofilmen wie „Ey Mann, wo is‘ mein Auto?“ (2000), „Voll verheiratet“ (2003) und „Butterfly Effect“ (2004) zu sehen. Außerdem führte er von 2003 bis 2007 durch die Sendung „Punk’d“, in der Promis aufs Korn genommen wurden. Es folgten Rom-Coms wie „So was wie Liebe“ (2005), „Love Vegas“ (2008), „Valentinstag“ (2010), „Freundschaft Plus“ (2011) und „Happy New Year“ (2011).

Ab 2011 besann er sich auf seine große Stärke: Comedy. Er trat in die Fußstapfen von Charlie Sheen (52) in der Sitcom „Two and a Half Men“. Ab der neunten Staffel machte er als Milliardär Walden Thoreau Schmidt Co-Star Jon Cryer (52) alias Alan Harper das Leben schwer. Der Coup machte ihn zu einem der bestbezahlten TV-Schauspieler. Nach der zwölften Staffel endete die Show im Jahr 2015. Seit 2016 ist er in der Sitcom „The Ranch“ auf Netflix zu sehen. Und wie sieht es privat aus?

Demi Moore war nicht die Richtige

Ins Visier der Paparazzi geriet Ashton Kutcher, als er sich Schauspielkollegin Demi Moore (55, „Striptease“) schnappte. Vor allem der Altersunterschied von 15 Jahren sorgte für reichlich Gesprächsstoff in den Klatschspalten. Sie heirateten im Jahr 2005, die Ehe der beiden blieb kinderlos. Das Paar lebte mit den drei Töchtern von Moore, die aus ihrer Ehe mit Action-Star Bruce Willis (62, „Stirb langsam“) stammen, zusammen.

Im November 2011 gab Moore dann die Trennung bekannt. Im Vorfeld war über einen angeblichen Seitensprung Kutchers spekuliert worden. Kollege Scott Eastwood (31, „Kein Ort ohne Dich“) offenbarte schließlich 2015 in der Show „Watch What Happens Live“, dass Kutcher ein Techtelmechtel mit einer seiner Ex-Freundinnen hatte, während er noch mit ihr zusammen war. Dieses Intermezzo soll der Ehe von Kutcher und Moore den Rest gegeben haben. Die Scheidung wurde im November 2013 rechtskräftig. Demi Moore war offenbar nicht seine Frau fürs Leben…

Zwei Kinder mit Mila Kunis

Die Richtige hatte Kutcher bereits bei der Sitcom „Die wilden Siebziger“ kennengelernt: Mila Kunis (34, „Bad Moms“). Die beiden Co-Stars verband damals – Kutcher war 20, Kunis gerade mal 14 Jahre alt – eine platonische Freundschaft. Kunis war zuvor acht Jahre lang mit „Kevin – Allein zu Hause“-Star Macaulay Culkin (37) liiert. Diese Beziehung endete im Frühjahr 2011. Ein Jahr später, im Frühjahr 2012, kamen erste Berichte um eine Romanze der einstigen Co-Stars auf.

In der Talkshow von James Corden (39) schilderte Kunis, wie aus ihrer Freundschaft mehr wurde. Die Schauspielerin enthüllte, dass sie beide zunächst lediglich eine lockere Affäre im Sinn hatten. Doch ganz im Stil ihrer Rom-Coms „Freundschaft Plus“ und „Freunde mit gewissen Vorzügen“ wurde daraus innerhalb von wenigen Monaten mehr. Im Juli 2015 gaben sie sich das Jawort. 2014 kam bereits Töchterchen Wyatt auf die Welt, 2016 folgte Sohn Dimitri. Die beiden halten ihre Kinder aus der Öffentlichkeit heraus – nur selten treten sie auf roten Teppichen als Ehepaar auf. Und Kutcher hat noch ein Ass im Ärmel…

In diese Start-ups steckte er Geld

Neben der Schauspielerei und seiner Familie, hat Ashton Kutcher eine weitere Leidenschaft: Er investiert seit Jahren in Start-ups. Nicht alle gehen durch die Decke, doch er war zum Beispiel einer der Ersten, der Geld in Airbnb steckte. Auch Uber, Skype, Spotify, Shazam und Pinterest zählen laut „Forbes“ zum 250-Millionen-Dollar schweren Portfolio, das er gemeinsam mit seinen Partnern, Madonnas Manager Guy Oseary (45) und dem Anlegermillionär Ron Burkle (65), angehäuft hat. Der Tech-Markt hat einiges zu bieten, Anfang Februar wurde bekannt, dass Kutcher in das Versicherungs-Start-up Wefox investiert.

Zudem will Kutcher mit Hilfe von Technik moderne Sklaverei – vor allem an Kindern – stoppen, als Vorsitzender und Mitbegründer von Thorn. Die selbsternannten „Digital Defenders of Children“ sind eine internationale Organisation zur Bekämpfung des Menschenhandels. Thorn stellt die Technologie zur Verfügung, um moderne Sklaverei und sexuelle Ausbeutung an verschiedenen Fronten zu bekämpfen. Die Organisation, die 2010 von Kutcher und seiner damaligen Frau Demi Moore gegründet wurde, baut mit privaten Unternehmen die entsprechenden Werkzeuge. Eine Software trägt den Namen „Spotlight“.

Kutcher erklärte im Februar 2017 in einer emotionalen Rede vor dem Ausschuss des US-Senats, dass dank „Spotlight“ bereits nach sechs Monaten über 6.000 Opfer identifiziert werden konnten. 2.000 davon waren minderjährig. Damit sei die Arbeit von Strafverfolgungsbehörden verbessert worden und der Arbeitsaufwand der Untersuchungen um 60 Prozent reduziert worden. Ashton Kutcher ist eben mehr als „nur“ Schauspieler…

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