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Trauerzug für Diana: Wurden Harry und William gezwungen?

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Das Bild ging um die Welt: Prinz William und Prinz Harry laufen am 6. September 1997 ganz in Schwarz, mit gesenkten Köpfen und traurigen Gesichtern im Trauerzug hinter dem Sarg ihrer Mutter Prinzessin Diana (1961-1997) her. Für die damals gerade einmal 15 und 12 Jahre alten Jungen ein traumatisches Erlebnis. Denn: Offenbar wollten die beiden Prinzen nicht an der öffentlichen Stafette teilnehmen. Earl Spencer (53), der Bruder von Diana, erhebt im Interview mit dem Radiosender „BBC 4“ jetzt schwere Vorwürfe gegen den britischen Palast.

„Ich wurde angelogen“

„Ich wurde angelogen“, so Spencer. Demnach habe man ihm gesagt, dass die beiden Brüder den schweren Weg freiwillig gehen wollten. „Das wollten sie natürlich nicht, aber das habe ich nicht realisiert“, blickt der Journalist zurück. Er mache sich noch immer Vorwürfe deswegen. Wer genau aus den Reihen des Palastes für diese Lüge verantwortlich war, sagte Spencer nicht.

Prinz Harry sprach erst vor kurzem selbst über die Beerdigung von Lady Di: „Meine Mutter war gerade gestorben und ich musste den langen Weg hinter ihrem Sarg laufen, umgeben von tausenden Leuten und noch mehr Millionen vor den Fernsehern“, erinnerte sich der heute 32-Jährige in der US-Zeitschrift „Newsweek“ und fügte hinzu: „Ich finde, dass dies keinem Kind zugemutet werden sollte, unter keinen Umständen.“ Am 31. August jährt sich Dianas Todestag zum 20. Mal.

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