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Was macht eigentlich Billy Crystal?

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Gewinner des Tages

Happy Birthday, Billy Crystal! Der Schauspieler und Comedian feiert am 14. März seinen 70. Geburtstag. Sein Humor ist einzigartig, einige seiner Filme haben Kult-Status erreicht und rechtzeitig zu den Academy Awards wird jedes Jahr sein Name genannt, denn er moderierte die Show zum wichtigsten Filmpreis der Welt bisher neunmal, nur Bob Hope (1903-2003) konnte das mit seinen 19 Engagements toppen. Und womit vertreibt sich der 70-jährige Billy Crystal heutzutage seine Zeit?

Eine Szene, die in die Geschichte eingeht

Billy Crystal gelang sein Durchbruch mit der US-Sitcom „Soap – Trautes Heim“, die von 1977 bis 1981 ausgestrahlt wurde. Seine Rolle Jodie Dallas war homosexuell – ein Tabubruch zur damaligen Zeit. Nach dem Ende der Show ging er als Stand-up-Comedian auf Tour. 1984 war er schließlich das erste Mal bei „Saturday Night Live“ zu sehen, der Live-Comedy-Sendung, die nach wie vor alle Weltstars anlockt. Es gilt als große Ehre in Hollywood, wenn man durch die Show führen darf. Crystals trockener Humor begeistert die Massen.

Mit der Komödie „Harry und Sally“ spielte er sich 1989 an der Seite von Meg Ryan (56, „Schlaflos in Seattle“) in die Herzen aller Romantik-Fans. Eine Szene schrieb Filmgeschichte: Als Sally in einem Restaurant einen Orgasmus vortäuscht. Die Dame am Nebentisch krönt das Ganze mit ihrer Reaktion, als sie dem Kellner sagt, sie wolle „genau das, was sie hatte“. Dieses Zitat, zu Englisch „I’ll have what she’s having“, schaffte es auf Platz 33 der 100 besten Filmzitate aller Zeiten, die das American Film Institute im Jahr 2005 wählte.

Billy Crystal und die Oscars

Ebenso kultig ist „City Slickers – Die Großstadt-Helden“ (1991). Sein Kinofilm-Regie-Debüt „Der letzte Komödiant – Mr. Saturday Night“ (1992) brachte ihm nach „Harry und Sally“ und „City Slickers“ seine dritte und seither letzte Golden-Globe-Nominierung ein. In „Reine Nervensache“ (1999) glänzte er zudem an der Seite von Robert De Niro (74). Eine Oscar-Nominierung blieb Crystal bisher verwehrt. Doch dafür brachten ihm seine bis dato neun Auftritte als Moderator einige Emmys ein.

Das erste Mal führte er 1990 durch die Verleihung der Academy Awards, zuletzt im Jahr 2012. 1998 schauten ihm 57,25 Millionen Menschen zu – das ist Rekord in der Oscar-Geschichte.

In den vergangenen Jahren war Crystal eher weniger in Kino und TV zu sehen. Er kehrte zurück zu seinen Wurzeln und tourte wieder als Stand-up-Comedian durch Amerika. Fans schwärmen auf der Seite des Ticketveranstalters zum Beispiel, dass in seinem Programm gelacht und geweint werden könne, außerdem rege der Star zum Nachdenken an. „Er ist einzigartig“, so das Fazit.

Beständigkeit im Privatleben

Was Billy Crystal ebenso sympathisch macht wie die Fähigkeit andere zum Lachen zu bringen: ein Leben (weitestgehend) ohne Skandale. Seit 1970 ist er mit Ehefrau Janice L. Goldfinger verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder, die Töchter Jennifer (45) und Lindsay (40). Jennifer arbeitet ebenfalls als Schauspielerin, Lindsay ist TV-Produzentin.

Neben seiner Frau und seinen Kindern ist die US-Basketball-Mannschaft Los Angeles Clippers eine weitere Liebe seines Lebens. Er soll so gut wie kein Heimspiel verpassen.

Neue Projekte stehen in der Pipeline, so dass Billy Crystal womöglich noch 2018 auf die weltweiten Bildschirme bzw. Leinwände zurückkehren könnte. In „City Slickers – Die Großstadt-Helden“ wird Crystals Figur Mitch Robbins vorgeworfen: „Deine Geburtstage deprimieren dich immer!“ Hoffentlich trifft das nicht privat auf den Schauspieler zu.

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