Mobilfunk: Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist nicht verwechseln

Mobilfunk: Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist nicht verwechseln

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Mit einem Handyvertrag sind Millionen Menschen hierzulande versorgt und bestens für den Mobilfunk ausgestattet. Mit neuen Tarifen des Handymarktes steigt schnell das Interesse, zu einem anderen Anbieter zu wechseln.

Viele Verbraucher wissen, dass sie durch den Handyvertrag für eine bestimmte Laufzeit an ihren aktuellen Anbieter gebunden sind. Wird die Vertragslaufzeit mit der Kündigungsfrist verwechselt, droht schnell die automatische Verlängerung des Vertrags.

Handyvertrag & Co.: Wer nicht kündigt, zahlt weiter

Der Mobilfunkvertrag gehört zu den häufigsten Arten von Verträgen, die Menschen hierzulande abschließen. Üblicherweise sind die Verträge so gestaltete, dass sich ohne Ihre Kündigung der Vertrag immer wieder verlängert. Typische Fristen im Mobilfunk ist eine erste Laufzeit von 24 Monaten, hiernach verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils weitere zwölf Monate.

Die Regelung ergibt Sinn, da viele Handykunden mit Ihrem aktuellen Vertragsangebot zufrieden sind. Bevor diese von einem auf den anderen Tag ihr Smartphone nicht mehr nutzen können, bleiben die vertraglichen Leistungen einfach bestehen. Im Gegenzug müssen Sie sich explizit um eine Kündigung Ihres Vertrags kündigen, wenn Sie zeitnah zu einem anderen Anbieter oder Tarif wechseln möchten.

Verpassen Sie die im Vertrag niedergeschriebene Frist für die Kündigung, können Sie diesen für die nächsten zwölf Monate nicht auflösen. Zwar ist weiterhin der Wechsel in ein besseres Tarifangebot möglich, allerdings zahlen Sie dann über die gesamte Laufzeit hinweg doppelt. Früher könnten Sie den Vertrag nur durch ein Sonderkündigungsrecht verlassen, beispielsweise wenn Ihr Anbieter die Tarifkosten in einzelnen Bereichen erhöht.

Die beiden wichtigsten Fristen des Handyvertrags

Alle Verträge im Mobilfunkbereich haben eine festgeschriebene Laufzeit. Neben dem genannten Standard von 24 Monaten kommen immer mehr Unternehmen jungen Kunden entgehen und verkürzen die Frist der Vertragslaufzeit. Zwölf oder sechs Monate sind denkbar, allerdings wird eine längere Laufzeit mit besseren Tarifkosten und weiteren Extras versüßt.

Von der Laufzeit des Vertrags ist die Kündigungsfrist abzugrenzen. Diese finden Sie ebenfalls im Vertragstext, jedoch ohne ein bestimmtes Datum. Die Kündigungsfrist gibt eine Zeitspanne von Wochen oder Monaten an, bis zu welchem Zeitpunkt vor dem letzten Tag der Vertragslaufzeit Sie Ihren Handytarif kündigen müssen. Eine übliche Frist bei Verträgen mit zwei Jahren Laufzeit beträgt drei Monate.

Konkret heißt dies: Wenn Sie einen Handyvertrag am 1. Oktober 2019 mit einer Laufzeit von zwei Jahren abgeschlossen haben, endet dieser am 30. September 2021. Mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten müssten Sie Ihrem Handyanbieter spätestens am 30. Juni 2021 eine Kündigung übermitteln, damit diese zum 30. September gültig wird. Falls Sie diese Frist versäumen, findet die Verlängerung um ein weiteres Jahr statt. Dann könnten Sie Ihren Vertrag erst wieder reguläre bis zum 30. Juni 2022 kündigen, damit die Kündigung am 30. September 2022 Wirkung zeigt.

Gut informiert zum passenden Anbieter wechseln

Wenn die genannte Kündigungsfrist Ihres Vertrags naht, lohnt ein unabhängiger Blick auf die aktuell verfügbaren Handytarife. Mit Sicherheit hat sich über die abgelaufenen zwei Jahre des aktuell bestehenden Vertrags der Mobilfunkmarkt verändert. Anbieter und Tarife kommen hinzu oder passen ihr Angebot an, wodurch häufig bessere Angebote entstehen.

Um zu einem besseren Anbieter zu finden, ist im Vorfeld abzuklären, was Sie von einem starken Tarif erwarten. Das Nutzungsverhalten von Smartphones und iPhones weicht privat und beruflich je nach Handybesitzer erheblich ab. Gerade im geschäftlichen Bereich sind Telefonate über das Handy weiterhin gefragt, während private Nutzer zunehmend vom mobilen und schnellen Internet profitieren.

Welches Datenvolumen Sie pro Monat in Gigabyte benötigen und zu welchen Tarifen Sie im In- und Ausland telefonieren, sind wichtige Kriterien bei der Tarifwahl. Gehen Sie hier keine Kompromisse beim Vertragsabschluss ein. Wenn Sie ein einzelner Tarif nicht vollends überzeugt, kann die Ergänzung um einen zweiten Anbieter mit Abrechnung nach dem Prepaid-Verfahren sinnvoll sein. Für die Nutzung beider SIM-Karten empfiehlt sich ein Dual-SIM-Handy.

Die richtigen Vergünstigungen zum Vertrag auswählen

Es gibt viele Möglichkeiten, im Alltag Geld zu sparen oder mit einem kleinen Nebenverdienst Ihre Geldbörse zu entlasten. Egal, ob Sie mit etwas Glück beim Spielen regelmäßig Geld abstauben oder eine clevere Geldanlage gewählt haben – in keinem Lebensbereich sollten Sie unnötiges Geld ausgeben. Viele Mobilfunknutzer schauen bei einem Handytarif deshalb bevorzugt auf den reinen Cent Preis für Telefonate oder die pauschalen, monatlichen Kosten. Diese Strategie ist abhängig vom Nutzungscharakter nicht die beste, vor allem wenn Sie ein Bundle mit brandneuem Smartphone und weiteren Geräten abschließen.

Kein Mobilfunkbetreiber hat etwas zu verschenken und kalkuliert seine Tarife sehr genau. Das günstige Markenhandy oder andere Extras in einem Bundle wirken auf den ersten Blick verlockend, die Kosten hierfür stecken jedoch in den laufenden Kosten des jeweiligen Tarifs. Mehr ist deshalb nicht immer besser, wenn es um Ihren neuen Handyvertrag geht. Stellen Sie sicher, dass Sie einen wirklichen Nutzen von allen Teilen Ihres neuen Handyvertrags haben, sonst zahlen Sie indirekt unnötig teure Vertragskosten.

Formale Tipps rund um die Kündigung des Handyvertrags

Die Kündigung Ihres Handyvertrags hat in der genannten Frist zu erfolgen und ist schriftlich bei Ihrem Mobilfunkanbieter einzureichen. Aus der Kündigung sollte eindeutig das Datum hervorgehen, zu welchem Sie kündigen. Eine Angabe von Gründen ist bei einer regulären Kündigung nicht notwendig. Das Schreiben sollte vom Inhaber des Vertrags von Hand unterschrieben sein.

Damit Sie Sicherheit haben, dass Ihr Mobilfunkanbieter die Kündigung erhalten hat, empfiehlt sich die Zustellung mittels Einschreiben. Hierbei können Sie auf einen Rückschein bestehen. Dieser wird nach der Übermittlung des Einschreibens und Unterschrift des Empfängers zugestellt und zeigt, dass die Kündigung definitiv bei Ihrem Mobilfunkanbieter in der richtigen Frist eingegangen ist.

Die Rahmenwerte Ihres Handywechsels klären

Noch ein abschließender Tipp rund um Kündigung und Wechsel: Zahlen Sie kein teures Geld für moderne Leistungen in Handyverträgen, die Sie noch gar nicht nutzen können. Beispielsweise ist eine sichere Netzabdeckung in Ihrer Region wichtig, um die mobilen Bandbreiten in der angegebenen Höhe wirklich beanspruchen zu können. Nicht selten schließen Kunden teure 4G-Tarife ab oder interessieren sich für die neue 5G-Technologie, obwohl das Mobilfunknetz in ihrer Region hierzu noch nicht fähig ist.

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